Was bringt der neue
blaue Impfpass für die
Tiere und Strassentiere?
Tiere und Strassentiere?
Es doll jetzt einen neuen blauen Impfpass für Hunde Katzen und andere Heimtiere geben. Dieser Pass soll dem Heimtierpass der EU sehr ähnlich und fortlaufend nummeriert. Er wird seit dem 25.08.09 ausgestellt. Alle Impfpässe, die von diesem Zeitpunkt in der Türkei für Hunde und Katzen ausgestellt werden, müssen innerhalb eines Jahres auf das neue Format umgestellt werden.
Das Ministerium für Landwirtschaft in Ankara hat dieses Projekt gestartet, mit welchen die Verbreitung aller Haustiere in der Türkei überwacht werden.
Jedes Tier erhält einen Chip und wird mit der Passnummer und allen Impfungen, Kastrationen usw. in einer Datenbank eingetragen, ähnlich dem deutschen Tasso e. V.. Damit kann dann festgestellt werden, wie viele Tiere in welchen Orten oder Städten leben, ob es dort jeweils ausreichend Tierärzte,Tierkliniken oder auch Auslauf für Hunde gibt.
Ausserdem wäre es dann möglich, ausgesetzte oder verlorengegangene Tiere aufzufinden und den rechtmäßigen Besitzer ausfindung zu machen und das Tier wieder zurück zu bringen. Man kann dann ausserdem feststellen,ob das Tier alle vorgeschriebenen Impfungen erhalten hat ,ob es kastriert ist und wie alt es ist. Damit ist auch bei Ausreise ins Ausland eine schnellere Bearbeitung der Papiere möglich. Vorausetzung ist natürlich das jeder Tierhalter sich auch daran hält und jeder Tierarzt gibt die entsprechenden Daten an die Datenbank weiter. Ausserdem kann sich jeder Tierhalter von dem richtigem Eintrag der Daten selber überzeugen.. Es funktioniert natürlich auch dann nur wenn das System flächendeckend eingesetzt wird.
Auch bei den Strassentieren wäre es möglich den Chip einzusetzen um so zu erfahren wie viele Hunde bzw. Katzen gibt es in der Region oder dem Ort. Auch hätte man dann einen Überblick über die durchgeführten Impfungen und Kastrationen.
Hundekrankheiten
Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung der Ohren durch Otodectes-Milben, die auch auf Katzen und Menschen übertragbar sind. Die Anzeichen sind die gleichen wie beim Ohrenzwang, also Kopf schief halten, Kopf schütteln und Kratzen an den Ohren. Also wenn Du Dir nicht sicher bist, immer den Tierarzt aufsuchen und es abklären lassen. Es gibt sehr gute und schnell wirksame Mittel gegen diese Milben. Hierbei sollte aber nicht nur das Ohr behandelt werden, sondern es empfiehlt sich eine Ganzkörperbehandlung, da sich Dein Hund sonst immer wieder infiziert. Unternimmst Du aber nichts dagegen, dann können sich die Milben gleichmäßig in der Umgebung verteilen, schon allein durch das Schütteln des Kopfes. Diese Milben können sich zwei bis drei Monate halten, daher kann sich ein Tier auch ohne direkten Kontakt damit infizieren. Häufig befallen sind Jungtiere oder auch geschwächte Tiere, deren Immunsystem angeschlagen ist. Die Milben ernähren sich von oberflächlichen Hautzellen, von Blut und Zellflüssigkeit, was zu einer Entzündung führt. Wird diese Erkrankung nicht behandelt, kann das Trommelfell im schlimmsten Fall durchbrechen und die Entzündung greift über auf das Mittelohr. Dies hat dann zur Folge, daß Dein Hund unter Gleichgewichtsstörungen und Krampfanfällen leidet. Also immer gut auf Deinen Liebling achten!
Ohrenzwang:
Dies ist eine der häufigsten und unangenehmsten Erkrankungen der Ohren bei Hunden. Du merkst es spätestens daran, dass Dein Hund sich öfter am Ohr kratzt, er den Kopf schief hält und ein unangenehmer Geruch aus seinem Ohr strömt. Hierbei handelt es ich nun um eine Entzündung des äußeren Ohres. Sie entsteht durch die Bildung von vermehrtem Ohrenschmalz, dies juckt Deinen Hund und er kratzt sich. Durch diesen mechanischen ständigen Reiz kommt es zu einer Entzündung. Wird dies nicht behandelt, kann es zu einer chronischen Entzündung kommen. Kommen dann noch Pilze oder Bakterien hinzu, die oft auch in gesunden Ohren zu finden sind, muß auf jeden Fall der Tierarzt aufgesucht werden, der das entzündete Ohr zunächst reinigt und dann mit Ohrentropfen oder Salbe behandelt. Erst wenn der akute Prozess vorrüber ist, kann man wieder mit den normalen Pflegemaßnahmen beginnen. Ein kleiner Rat: Ich koche Kamillentee auf, lasse ihn lauwarm werden und tränke einen Watteball darin, diesen drücke ich dann vorsichtig im Ohr aus. Kraule und massiere es dann ein wenig ein und lasse meine Hunde dies anschließend ausschütteln, wobei der Ohrenschmalz und der Dreck mit entfernt wird. Ähem, natürlich solltest Du das nicht in der Wohnung sondern im Freien machen. ;-)) Auch darf der Tee nicht zu kalt sein, genau wie Ohrentropfen auch immer vorher in der Hand körperwarm werden sollen, denn kalte Sachen im Ohr rufen beim Mensch und beim Hund gleichermaßen Schmerzen hervor. Dies mache ich bei Hunden, die öfter damit zu tun haben dann regelmässig einmal im Monat und habe seither keine Probleme mit Ohrengeschichten meines Rüden. Es gibt auch spezielle Reinigungslotionen, aber die sind wesentlich teurer und es kommt zum gleichen Ergebnis. Bei hartnäckig, festsitzendem Dreck kannst Du auch ein mit Wasserstoffperoxidlösung 3% (aus der Apotheke) getränktes weiches Tuch nehmen und diesen vorsichtig entfernen. Du solltest aber möglichst keine Ohrenstäbchen nehmen, denn damit drückst Du den Dreck nur tiefer ins Ohr. Diese kann man höchstens für außen nehmen, aber da ist ein weiches Tuch genauso gut. Bei dicht behaarten Ohren, wie z.B. beim Cocker – Spaniel rät man auch dazu, die Ohren von dem dichten Haar innerhalb des Ohres zubefreien, damit es besser belüftet wird und somit nicht so schnell zu einer Entzündung führt. Bekommt man die Entzündung trotz aller Therapieversuche nicht in den Griff, bleibt nur eine Operation, bei der meist ein dreieckiges Knorpelstück entfernt wird. Dadurch wird der Belüftungseffekt wieder erzielt.
Räude:
Diese Erkrankung wird durch Milben hervorgerufen und ist im Gegensatz zur Demodikose durch Kontakt unter den Hunden übertragbar. Am häufigsten tritt die Ohrmilbe auf, die sich auch sehr schnell vermehrt und auch leicht überträgt. Mehr dazu findest Du hier: Ohrenräude. Eine weitere Milbenart, die Sarcoptes sind Grabmilben, die in der Haut Bohrgänge anlegen, wo das Weibchen seine Eier ablegt. Dies führt natürlich zu einem starken Juckreiz, welcher neben Knötchenbildung, Schuppung, Verdickung der Haut und Haarlosigkeit zu den Symptomen dieser Erkrankung gehört. Sie beginnt meist am Kopf am Augenbogen und an den Ohrrändern und breitet sich auf die Beine und den Rumpf unseres Hundes aus. Am Anfang zeigen sich Rötungen, die Haare an den betroffenen Stellen werden dünner, Pusteln und Knötchen bilden sich, vermehrte Schuppenbildung mit starkem Juckreiz zeigt sich. Mit der Zeit verdickt sich die Haut und es kommt zu Haarausfall und Krustenbildung. Nachweisen kann der Tierarzt die Milbenart durch eine Untersuchung einiger tief abgeschabter Hautteilchen unseres Hundes unter dem Mikroskop. Wenn Du den Verdacht auf Milben hast, solltest Du auf jeden Fall den Tierarzt aufsuchen, denn diese Milben können auch auf uns Menschen übergehen. Je nach Milbenart wird der Tierarzt Dir ein entsprechendes Mittel zur Bekämpfung geben, allerdings kann dies eine längere Behandlung werden, denn diese Milben sind auch sehr hartnäckig. Unterstützend wirkt die Stärkung des Immunsystems und eine ausgewogene Ernährung.
Hautjucken:
Tja, wenn Dein Hund sich nun dauernd kratzt, aber nichts zu sehen und zu finden ist, was dies hervorruft. Also keine krabbelnden Untermieter, keine Entzündung oder Allergie und auch keine anderen Erkrankungen, dann muss man mit Pruritus sine materia rechnen. Hierbei handelt es sich um Hautjucken ohne feststellbare Ursache. Meist kann man dieses Jucken zwar mit Cortison behandeln, aber dies hält leider nur solange an, wie die Behandlung dauert und hat auch den Nachteil, dass Cortison auf Dauer den Organismus ziemlich stark belastet und auch die Haut mit der Zeit dünner und damit auch empfindlicher macht. Ansonsten bleiben einem nicht viele Möglichkeiten, vielleicht hat sich etwas geändert in der Umgebung, der Wohnung, Schlafplatz oder so…neues Futter oder neues Halsband…oder auch Stress, ungewohnte, neue Situationen????…da bleibt nur selber forschen und hoffen das es nur vorrübergehend ist.
Hitzschlag oder Sonnenstich:
Ein Hitzschlag kann für unseren Hund tödlich ausgehen!!! Dies sollte man unbedingt bei hohen Temperaturen beachten. Wenn Du nun meinst, dass gerade langhaarige Hunde betroffen sind und mit ihrem dichten Fell besonders darunter leiden, muss ich Dir widersprechen. Denn es sind gerade die kurzhaarigen Hunde, die bei höheren Temperaturen empfindlich reagieren. Sie besitzen nämlich meist nur eine Fellschicht und nicht wie die meisten Langhaarigen ein Ober- und Unterfell. Dadurch können sie keine grosse Isolationswirkung ausbilden. Auch hat man festgestellt, dass die Länge der Schnauze einen bedingten Einfluss auf den Kühleffekt des Hundes hat: Hunde mit längerer Schnauze haben eine effektivere Kühlung, als Hunde mit kurzen Schnauzen, z.B. Boxer. Desweiteren haben natürlich auch noch andere Faktoren einen Einfluss auf ein erhöhtes Risiko, dazu zählen Übergewicht und Herzkrankheiten. Dies sollte man unbedingt bedenken, wenn die Temperaturen steigen: Bitte niemals den Hund im Auto lassen, auch wenn es draussen noch als angenehm empfunden wird. Die Temperatur im Auto heizt sich schnell auf und länger als 15min. hält kein Hund Temperaturen bei 40Grad/Celsius ohne Frischluftzirkulation aus, dann stockt sein Blutkreislauf, da er nicht schwitzen kann und ist auch vom Tierarzt nicht mehr zu retten. (dies habe ich an anderer Stelle schon mal angesprochen). Auch bindet man keinen Hund in der Sonne irgendwo an, z.B. wenn man einkaufen geht. Lasst euren Hund dann bitte lieber zuhause. Dies schadet ihm mit Sicherheit weniger, als die pralle Sonne! Herumtollen in Grenzen ist ok, aber wenn man einen kleinen Draufgänger hat, sollte man eingreifen und auch für ausgiebige Ruhephasen sorgen. Ich kenne Hunde die bis zum Umfallen ihrem Ball hinterherjagen oder miteinander tollen, obwohl die Zunge schon auf halb acht hängt. Ich bin der Meinung zur Sicherheit der Hunde sollte man hier Pausen erzwingen. Wie stellt man einen Hitzschlag denn fest? Na klar, wenn der Hund umkippt, also Ohnmachtsanfälle zeigt, ist es fast schon zu spät, aber im Anfangsstadium zeigen sich schnelles, flaches Atmen, beschleunigter Herzschlag und eine erhöhte Körpertemperatur. In diesen Fällen muss man seinen Hund unbedingt abkühlen. Hier nun aber bitte auf keinen Fall einfach Wasser von oben über den Hund giessen. Dies würde nämlich einen Schock hervorrufen. Nein, man sollte den Hund langsam kühlen, am einfachsten mit einem nassen Tuch abreiben und dann erst ganz langsam Wasser über den Körper rieseln lassen. Ausserdem sollte man dafür sorgen, daß er in einen schattigen Platz kommt und ausreichend Luft dorthin kommt, wobei man aber wieder darauf achten muss, dass er nicht Zugluft ausgesetzt wird. Du kannst auch Eiswürfel in ein Handtuch packen und vorsichtig um den Hals legen, aber hierbei muss man dann auch unbedingt darauf achten, wenn die normale Körpertemperatur erreicht ist, sofort mit der Kühlung aufzuhören. Beobachte Deinen Hund dann noch eine Zeit lang, also ob die Temperatur konstant bleibt. Sinkt sie weiterhin ab, dann sofort zum Tierarzt, denn dann besteht akute Lebensgefahr, steigt die Temperatur wieder, dann bitte wieder kühlen. Es kann aber auch passieren, dass sich ein Hitzschlag erst einige Stunden später bemerkbar macht: Dein Hund fällt nach einer längeren Tour im Sommer z.B. einfach um, ist bewusstlos und kann kaum atmen. Die Zunge und die Mundschleimhaut zeigen eine blaue Färbung, die Augen blicken starr und der ganze Hund sieht aus, als wenn er dies nicht übersteht. Auch hierbei solltest Du den Tierarzt aufsuchen, wohl eh klar, aber man kann seinem Hund auch homöopathisch helfen, diesen Zustand schnell zu überstehen. Neben der Kühlung des Hundes geben wir alle zehn Minuten Aconitum D6. Merkt man die erste Besserung, werden die Abstände der Gabe verlängert. Dies ist aber nur eine Unterstützung und Du solltest den Hund weiterhin deutlich beobachten und zur Sicherheit einem Tierarzt vorstellen, damit er abklären kann, dass keine Folgeschäden, wie z.B. eine Schwellung der Hirnhäute vorliegen.
Katzenseuche:
Virus, hochansteckend = hochgradig gestörtes Allgemeinbefinden.
Erbrechen, wässrig bis blutiger Durchfall ..........
Sofort zum Tierarzt,